Im Zuge der Weiterentwicklung des E-Commerce prägen zwei Begriffe zunehmend digitale Werbestrategien: kommerzielle Medien und Medien für den Einzelhandel. Obwohl sie eng miteinander verwandt sind, sind sie nicht dasselbe. Für Einzelhändler und Marken, die ihren Umsatz maximieren und Kunden in Momenten mit hoher Kundenbindung ansprechen möchten, ist es von entscheidender Bedeutung, ihre Unterschiede zu verstehen.

Was sind Retail Media?

Retail Media bezieht sich auf Werbung auf den eigenen Kanälen eines Einzelhändlers. Dazu gehören in der Regel:

  • Angebote für gesponserte Produkte auf der Website oder App eines Einzelhändlers
  • Zeigen Sie Banner und Werbeaktionen vor Ort an
  • Platzierungen per E-Mail oder Treue-App durch Einzelhändler

Retail Media nutzt die First-Party-Daten des Einzelhändlers um Käufer anzusprechen, während sie stöbern oder nach Produkten suchen. Es ist eine schnell wachsende Kategorie, da Einzelhändler ihre digitalen Immobilien monetarisieren. Weitere Informationen zur Monetarisierung mit Fokus auf Kassen findest du unter Rokts Leitfaden für den Prozess nach dem Kauf.

Was ist Commerce Media?

Commerce Media erweitert das Konzept der Einzelhandelsmedien um die gesamte E-Commerce-Reise, nicht nur die Browsing-Phase. Es umfasst:

  • Platzierungen an der Kasse und nach der Transaktion
  • Bestätigungsseiten, E-Mail-Quittungen und Treuemitteilungen
  • Partnerschaften im breiteren digitalen Ökosystem eines Einzelhändlers

Der Medienhandel wandelt sich unzureichend genutzte digitale Immobilien in maßgeschneiderte, umsatzgenerierende Möglichkeiten. Rokt liefert Beispiele in seinem Beitrag über Marketing nach dem Kauf.

Commerce-Media vs. Retail-Media: Hauptunterschiede

Retail Media vs. Commerce Media
Aspect Retail Media Commerce Media
Primary Focus On-site ads and product placements Extends to checkout, post-purchase, and other retailer-owned digital assets
Data Usage Uses retailer’s first-party data for targeting Uses real-time intent signals + first-party data for hyper-personalization
Customer Touchpoints Browsing and search within the retailer’s site/app Checkout, confirmation, loyalty programs, and beyond
Revenue Potential Increases ad revenue from browsing behavior Unlocks incremental profit at the most engaged moment: checkout
Customer Experience Can feel like advertising Feels native and relevant, integrated into the shopping journey

Warum der Unterschied wichtig ist

Einzelhandelsmedien sind zwar ein starkes Instrument für die Monetarisierung vor Ort, aber kommerzielle Medien geht noch weiter indem Möglichkeiten an den wertvollsten digitalen Kontaktpunkten geschaffen werden: wenn sich ein Kunde bereits zum Kauf verpflichtet hat.

Diese Unterscheidung hilft Einzelhändlern Diversifizierung der Einnahmequellen und ermöglicht es Marken, Kunden zu erreichen, wenn Kundenbindung und Konversionswahrscheinlichkeit am höchsten sind. Laut Medienprognose für Einzelhandel und Handel von eMarketer, Commerce Media wird den Prognosen zufolge das Wachstum der Einzelhandelsmedien übertreffen, was den Wert dieser Möglichkeiten nach der Transaktion widerspiegelt.

Handelsmedien und Einzelhandelsmedien sind eng miteinander verknüpft, dienen aber unterschiedlichen Zwecken:

  • Medien für den Einzelhandel konzentriert sich auf Werbung beim Surfen und bei der Produktentdeckung.
  • Medien im Handel geht darüber hinaus und nutzt den Checkout und die Monetarisierung nach der Transaktion.

Um zu erfahren, wie führende Einzelhändler Einzelhandels- und Handelsmedienstrategien kombinieren, lesen Sie Erfolgsgeschichten von Kunden von Rokt.

Häufig gestellte Fragen zu Commerce Media im Vergleich zu Retail Media

Q1: Sind Commerce-Media dasselbe wie Retail-Media?
Nein. Einzelhandelsmedien konzentrieren sich auf Werbung auf der Website oder App eines Einzelhändlers, z. B. gesponserte Angebote und Banner auf der Website. E-Commerce-Medien gehen über das Surfen hinaus und umfassen auch Checkout-, Bestätigungsseiten und andere Möglichkeiten nach der Transaktion.

Q2: Warum sind Handelsmedien wertvoller als Einzelhandelsmedien?
Commerce Media nutzt den Checkout-Moment: wenn die Kunden am aktivsten sind und bereit sind, zu kaufen. Dies führt zu höheren Konversionsraten und ermöglicht zusätzliche Umsätze, die Einzelhandelsmedien allein nicht erzielen können.

Q3: Können Einzelhändler sowohl Einzelhandelsmedien als auch Handelsmedien nutzen?
Ja. Die erfolgreichsten Einzelhändler integrieren beide. Einzelhandelsmedien monetarisieren das Surfen und das Entdecken von Produkten, während E-Commerce-Medien neue Einnahmequellen an der Kasse und darüber hinaus eröffnen.

Q4: Wie verwenden Handelsmedien und Einzelhandelsmedien Daten unterschiedlich?
Einzelhandelsmedien verwenden hauptsächlich Surf- und Kaufdaten von Erstanbietern für das Targeting. Commerce Media baut darauf auf, indem sie beim Checkout Absichtssignale in Echtzeit hinzufügen, um hyperpersonalisierte Angebote zu unterbreiten.

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